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Creatin im Alter

Creatin gehört zu den Schlüssel-Substanzen bei der Energiegewinnung. Es wird im Körper in Creatin-Phosphat (Phosphocreatin) umgewandelt, das den Energieträger ATP (Adenosintriphosphat) in den Mitochondrien regeneriert. Doch je älter wir werden, desto mehr sinkt die Konzentration von Creatin in unseren Zellen. Für die Gesundheit und Lebensqualität kann das weitreichende Folgen haben.

Nicht nur die typische altersbedingte Muskelschwäche (Sarkopenie) lässt sich auf einen Mangel an Kreatin zurückführen. Auch weitere Organe wie der Herzmuskel, das Nervensystem, das Gehirn und die Knochen sind auf eine gute Versorgung mit dem ungewöhnlichen Nährstoff angewiesen. Senioren ernähren sich jedoch oft zu einseitig. Dadurch nehmen sie die Aminosäuren, die sie für den körpereigenen Aufbau von Creatin benötigen, nicht mehr in ausreichenden Mengen auf. Gleichzeitig essen sie weniger Fleisch und Fisch, die Hauptquellen von Creatin in unserer Nahrung1. Wahrscheinlich lässt auch die Bildung von Creatin zum energiereichen Creatinphosphat im Laufe der Lebensjahre nach.

Creatin im Alter
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